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Da stand ich nun vor der Tür des einzeln stehenden Hauses am Dorfrand, und setzte meine letzte Hoffnung die ausstehende Wohnungsmiete in dieser Woche noch zusammen zubringen, auf die Tatsache das der Hausherr daheim war. Lange hatte ich mit mir gerungen ob ich es versuchen sollte, aber letztlich hatte die Neugier und auch die schiere Geldnot mir die Entscheidung abgenommen. Meine Freundin Vanessa die ich aus der Selbsthilfegruppe für arbeitslose Frauen kannte, hatte mir unter dem Siegel der Verschwiegenheit davon erzählt. „ Du verpflichtetest dich für eine Stunde, und erhältst 100 Euro in bar“ Eine Stunde. Das hörte sich nach einem guten Stundenlohn an, aber was ich dafür tun musste war schon ziemlich bizarr. Bereitschaft zu Sado-Maso, waren die Vorrausetzungen um einen Termin für die Stunde zu bekommen. Vanessa meinte dass schon viele dort gewesen waren, aber über die unpersönliche Gegensprechanlage am Hoftor einfach abgewiesen wurden. „Kein Verkehr. Du musst nicht … [weiter »]
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Ihre Schwiegertochter würde nun zwei bis drei Tage in dem Haus bleiben, und den Gürtel zur Probe tragen. Sollte es noch Komplikationen geben, wie in den meisten Fällen, so würden sie hier vor Ort gelöst werden. Die Handwerker würden erst dann entlohnt wenn die Trägerin zufrieden war. Während dessen würden sich die Damen die Zeit mit Lesen und Handarbeiten vertreiben, oder sich im Gildehaus nützlich machen. Irgendetwas zu tun war eine Verpflichtung schon für einen selbst. Wollte man doch sehen ob der Verschluss nicht doch irgendwo drückte und Kniff, und einem quälende Tage bereiten konnte. Wenn alles in Ordnung war würde der endgültige Verschluss geschehen. Entweder wie bei Konstanze mit einem Schloss, oder mit einem unlößbarem Niet den man mit zusätzlich einem Bleisiegel versah. Alles unter den Augen des Gilderates. Den Schlüssel würde der bestellte Geistliche erhalten, der ihn mit einem Schwur auf das Beichtgeheimnis zu verwahren hatte. … [weiter »]
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Die Kutsche hielt vor dem verwitterten Haus in der Deichstraße, und entließ die beiden Damen in ihren weiten Reisemänteln. Es regnete, und von der Pelerine des Kutschers floss ein Rinnsaal direkt vor die Füße der jüngeren Frau. Sie nahmen die kleinen Handkoffer in empfang und liefen die restlichen Meter zu ihrem Bestimmungsziel zu fuß Hermine Egebrecht, und ihre Schwiegertochter Konstanze, waren zum Haus des Seefahrerservice gekommen weil ihre Gatten übermorgen in See stechen würden. Als angesehene Seefahrerfrauen wussten sie um die Bedeutung ihres Besuches und schritten mit entsprechender Würde auf das Tor zu, das den Eingang zu einem Innenhof versperrte. Das Wappen der Seefahrergilde war in das schwere Tor eingearbeitet, aber Hermine hatte keinen Blick dafür. Sie war schon dreimal hier gewesen seid sie Klaas Egebrecht zum Weibe genommen hatte. Für Konstanze war es das erste mal, und da beide Männer auf demselben Schiff fahren würden, hatten sie sich entschlossen … [weiter »]
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Ich hatte alles versucht, aber der Mann in dem schwarzen Anzug war nicht zu retten gewesen. Als ich an der Unfallstelle eintraf war er bereits dem Tode nahe, und verschied ohne ein Wort in meinen Armen. Seinem Kollegen erging es ebenso. Ihr Fahrzeug hatte sich auf einer einsamen Landstraße aus noch unerfindlichen Gründen überschlagen, und war in Flammen aufgegangen. Die Gegend nennt man umgangsprachig auch „ Das Funkloch“ so dass es mir erst später gelang eine Rettungsstelle zu benachrichtigen. Auf der Suche nach Ausweisen fand ich in der Innentasche des Toten ein seltsames Gerät. Es glich einer Taschenlampe, die aber nur ein rotes Blitzlicht erzeugen konnte. Es war verchromt und für seine Größe ziemlich schwer. In einer schwachen Sekunde steckte ich es ein, und fuhr los um die Polizei zu benachrichtigen. Das Verhör dauerte nicht lange und nach dem mich der zuständige Beamte für meine Bürgerpflicht ausgiebig gelobt hatte, fuhr ich nach Hause. Auf dem Weg kamen … [weiter »]
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